Positive Bilanz für "einziges" Norderstedter Kreditinstitut

3. April 2010

Norderstedt (sn)

Die Vorstände Reiner Schomacker (rechts) und Martin Weber unterstrichen die Verbundenheit ihres Instituts mit Norderstedt durch 15 500 Euro an Sponsoring und Geldspenden sowie 25 000 Euro Sachleistungen in 2009 an Norderstedter Vereine und öffentliche Einrichtungen. (Foto: sn)

"Der grundlegende Wandel in der Einstellung der Kunden ist positiv für uns als genossenschaftliche organisierte Bank", resümiert Reiner Schomacker, Vorstand der Norderstedter Bank. In Zeiten der Bankenkrise hat das Geldinstitut mit Sitz in Norderstedt auch in 2009 sowohl Bilanzsumme (plus 13,8 Prozent) als auch den Jahresüberschuss (plus 10,2 Prozent auf 541 Tausend Euro) wieder deutlich steigern können. Mit diesem Ergebnis wollen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von sieben Prozent an die rund 3 700 Mitglieder ausschütten.

Ungefähr 15 000 Kunden bedeuten in Norderstedt einen Marktanteil von 20 Prozent, in Garstedt und Norderstedt-Mitte haben sogar 33 Prozent ihr Konto bei der Genossenschaftsbank. Schomacker erklärt das gute Ergebnis im vergangenen Jahr vor allem mit der Werteorientierung sowie der regionalen Ausrichtung seiner Bank. Damit habe man sowohl rund 400 Kunden neu gewinnen können als auch die Einlagen der Kunden um 5,5 Prozent auf 12,166 Millionen Euro steigern können.

In 2010 feiert die NoBa gemeinsam mit Norderstedt ihr 40-jähriges Jubiläum, mit Gründung der Stadt wurde die Darlehenskasse Garstedt damals in die Norderstedter Bank umgewandelt. In diesen 40 jahren ist die Bilanzsumme von rund 12 Millionen auf über 282 Millionen Euro gewachsen. Und hatte das Institut 1970 noch sieben Millionen Euro verliehen, stieg die Kreditsumme in 2009 auf über 112 Millionen Euro.