Neubau als neue Hauptgeschäftsstelle

Norderstedt (jhw/em) Im Rahmen von mittel- bis langfristigen Strategieüberlegungen strebt die Norderstedter Bank eG den Neubau ihrer Hauptgeschäftsstelle in Norderstedt an.

16. April 2016

Aktuell ist dafür die jahrelang brachliegende 1.700 Quadratmeter große Fläche an der Ecke Ochsenzoller Straße/Berliner Allee vorgesehen. „Durch die gute Entwicklung der Bank in den vergangenen Jahren ist es eng geworden in unserer Zentrale an der Ochsenzoller Straße. Es gab für uns zwei Möglichkeiten. Abriss des bisherigen Zentrale und Neubau an gleicher Stelle oder an der Weiterentwicklung Norderstedts teilzuhaben und einen neuen Standort zu wählen“, so die beiden Vorstände Martin Weber und Reiner Schomacker (Foto).

„Wir wollen mit unserer Zentrale in den Mittelpunkt Norderstedts. Da sich das Zentrum Norderstedts in den zurückliegenden Jahren immer mehr in Richtung des Einkaufszentrum Herold-Center verschoben hat, lag es für uns nahe, die freie Fläche für die NoBa eG zu sichern und damit unseren Kunden ein Stück entgegen zu kommen.“

„Wir wollen und werden weiter wachsen“, so Schomacker. „doch unser Geschäft unterliegt derzeit einem kräftigen Wandel. Weg vom Kapitalmarktgeschäft hin zum Kundengeschäft. Dieses Kundengeschäft wird personalintensiver um es weiterhin in der von uns gewohnten Qualität anbieten zu können“, ergänzt Vorstandkollege Weber. Der aktuelle Raumbedarf kann bereits jetzt kaum noch gedeckt werden. Einige Abteilungen und deren Dienstleistungen sind heute ausgelagert.

Um hier den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer modernen Raumplanung. Eine weitere Entwicklung ist mit der vorhandenen Immobilie nicht mehr darstellbar. Hinzu kommt, dass sich in den vergangenen Jahren ein Wandel der zeitgemäßen und energieschonenden Anforderungen ergeben hat. Um das geplante Wachstum der kommenden Jahre auch räumlich abzusichern, haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der NoBa eG mit den verschiedenen Optionen beschäftigt.

In Zusammenarbeit mit den in Bredstedt ansässigen DL Architekten und Partner entstand der erste Entwurf, ein moderner kubischer Bau mit viel Glas und rotem Ziegelstein. Dieser Entwurf der Bredstedter gefiel sowohl dem zuständigen Baudezernat wie auch den Politikern im Ausschuss für Stadtentwicklung. Auch die Mitarbeiter der NoBa eG waren vom dem Entwurf vollends begeistert. Im Ergebnis wird dabei eine Variante favorisiert, die einen Neubau der Zentrale auf einem Grundstück an der Ecke Ochsenzoller Straße/Berliner Allee vorsieht. Die erforderliche Fläche wurde im März 2016 gesichert.

Voraussetzung für einen Verkauf durch die Stadt war ein Vorentwurf, der sich gut in die Quartiersplanung einfügt. Auch das wurde durch den Entwurf geleistet. Im nächsten Schritt ist nun die Aufstellung eines B-Planes vorgesehen. Parallel dazu sollen die Innenraumplanung und -gestaltung erfolgen, auf deren Basis dann eine detaillierte Kostenschätzung vorgenommen wird. Es ist mit einem Investitionsvolumen von etwa 12 Millionen Euro zurechnen. Anhand dieser Kostenschätzung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Norderstedter Bank eG über die Realisierungsmöglichkeit eines Neubaus entscheiden. „Noch ist der Drops nicht vollständig gelutscht“, so Schomacker.

Sollte der Neubau nicht realisiert werden können, haben die beiden als solide Kaufleute bekannten Vorstände den Abriss und Neubau am jetzigen Standort als Plan B vorgesehen. Doch beide Vorstände geben sich zuversichtlich im Sommer 2017 den ersten Spatenstich zu tätigen um Ende 2018 das neue Gebäude an der Ecke Ochsenzoller Straße/Berliner Allee zu beziehen.