Vertreter der Norderstedter Bank stimmen für Fusion

Vertreter der Norderstedter Bank stimmen für Fusion

von Andreas Burgmayer

03. Juli 2018

Beide Häuser sollen nicht einfach zusammengeführt werden. Man wolle größer, moderner und bedeutend unternehmerischer am Markt agieren

Vertreter der Norderstedter Bank stimmen für Fusion
Die Vertreterversammlung stimmt in der "TriBühne" für die Fusion Foto: Kathleen Fandrey / Norderstedter Bank eG

Norderstedt.  Die Verschmelzung der Norderstedter Bank und der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe hat eine wichtige Hürde genommen. Die Vertreter der Norderstedter Bank haben der Fusion während der 29. ordentlichen Vertreterversammlung mit einer Mehrheit von 98,6 Prozent zugestimmt. Auch die Vertreter des Itzehoer Geldinstituts entschieden sich einen Tag später einstimmig für den Zusammenschluss. Die Fusion gilt rückwirkend zum 1. Januar.

„Mit der Verschmelzung beider Häuser schaffen wir eine starke Basis, um auf die veränderten Rahmenbedingungen, künftigen Herausforderungen aus der Niedrigzinsphase, den demografischen Wandel und die zunehmende Regulatorik aktiv reagieren zu können“, sagte Martin Weber, Vorstand der Norderstedter Bank. „Die Digitalisierung von Prozessen in Banken entscheidet über den Geschäftserfolg von morgen. Daher ist eine wichtige Zielsetzung der neuen Bank, der fortschreitenden Digitalisierung erfolgreich zu begegnen.“

Webers Vorstandskollege Reiner Schomacker beschrieb die Vision, die hinter der Verschmelzung stehe: „Wir bauen eine große, regional organisierte Genossenschaftsbank im Norden Hamburgs, mit klarem Bezug zur attraktiven Metropolregion Hamburg.“ Beide Häuser sollen nicht einfach zusammengeführt werden. Man wolle größer, moderner und bedeutend unternehmerischer am Markt agieren.

Geführt wird die Volksbank Raiffeisenbank mit juristischem Sitz in Itzehoe vom Vierervorstand Manfred Kowalewski, Martin Weber, Stephan Schack und Reiner Schomacker. Den Norderstedtern bleibt die Firmierung Norderstedter Bank weiterhin erhalten. Abgerundet wird die Bezeichnung durch Zweigniederlassung der Volksbank Raiffeisenbank eG. Etwa 240 Mitarbeiter der fusionierten Bank werden an 22 Standorten mehr als 53.000 Kunden und 20.000 Mitglieder betreuen.